







P.S. ich glaube, nicht allen ist klar, was in dem 3. modul passieren soll. deswegen hier die info:
Was wir hier lernen
Wäre ja noch schöner, wenn das weltumspannende WWW nicht dazu genutzt würde, auch digital zusammen zu arbeiten. Das haben Sie bereits in den letzten Wochen durch Ihre Arbeit auf unserer Moodle-Plattform erfahren und erleben können.
Nun aber wird es um die direkte Zusammenarbeit von Lernenden im Rahmen eines Projektes gehen. Warum? Um auszuprobieren, was möglich ist auf digitalen Arbeitsplattformen im WWW, die einer Gruppe von Menschen unabhängig von Geographie und Zeitzonen erlauben, im Netz gemeinsam zu kommunizieren, zu kooperieren, Dateien auszutauschen, Themen gemeinsam zu erarbeiten, zu besprechen und die Ergebnisse zu präsentieren und zu evaluieren.
Was ist in diesem Modul anders?
Wozu das gut sein soll?
In der Unterrichtspraxis zum Beispiel für die Zusammenarbeit mit einer oder mehrerer Partnerklassen im Rahmen eines internationalen Projektes: Das kann ein Informationsaustausch zu einem Thema mit DaF-Klassen aus anderen Ländern sein, bei dem alle Texte und Materialien (Dateien, Powerpoint-Präsentationen, Videoclips, Webseiten) nur über die digitale Plattform erarbeitet, ausgetauscht und publiziert werden. Das erspart individuelle E-Mails und unterschiedliche Webseiten, denn alle arbeiten mit der gleichen Lernplattform. Eine Lernplattform kann auch im Zusammenhang mit den europäischen Comenius-Projekten genutzt werden, wenn Klassen aus mehreren Ländern zusammenarbeiten.
Mehr über Comenius-Projekte beim DaF-Netzwerk
www.daf-netzwerk.org/comenius/infos/
Beispiele aus dem Bereich Deutsch als Fremdsprache
www.englisch.schule.de/dafbeisp.htm#Comenius
In diesem Modul werden wir auch einfach ausprobieren, ob sich Elemente des e-learnings verknüpfen lassen mit Klassenraumphasen – und darum geht es auch: online- und offline-Phasen sollen geplant werden für ein kleines Unterrichtsprojekt, bei dem die gedachte Lerngruppe zunächst offline in die Inhalte der Moodle-Projektarbeit eingeführt wird. Die eigentliche Zusammenarbeit läuft dann natürlich auf Moodle mit internationalen Partnern. Die letzte Stunde sollte wiederum offline stattfinden und die Ergebnisse des Projektes abrunden. Richtig, das ist ein kleines blended-learning-Projekt
.
Natürlich zielt diese Eigenerfahrung darauf ab, irgendwann Moodle oder eine andere Lernplattform mit Ihrer Lerngruppe zu benutzen, um mit anderen Deutschklassen gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten, wobei Moodle nicht das einzige Medium sein muss, denn uns geht es hier um Arbeitsprinzipien und Möglichkeiten – und die sind unabhängig davon, welche digitale Plattform dafür benutzt wird.
Wenn Sie wissen möchten, was einige Schulen in Deutschland mit Moodle machen, können Sie hier einen kleinen Bericht des Westdeutschen Rundfunks lesen:
Die Schule der Zukunft? [WDR 28. März 2007]
Und wenn Sie erfahren möchten, wie weit Moodle an Schulen in Deutschland verbreitet ist und wie es genutzt wird:
Hier am GI Mexiko wurde schon mit Moodle gearbeitet und ich habe am Rande einige Infos mitbekommen. Aber das alles ist neu für mich:
Was bedeutet das Wort „Moodle“ eigentlich? Ursprünglich war Moodle das Akronym für „Modular Object-Oriented Dynamic Learning Environment“ (also auf Deutsch: „Modulare objekt-orientierte dynamische Lernumgebung“). Heute ist Moodle ein Eigenname und viele der Anwender und Nutzer nennen sich „Moodler“.
Zusätzlich können ein SCORM-Format für Lernpakete aus Autorensystemen oder ein LAMS-Format (für Kurseinheiten aus dem Learning Activity Management System) genutzt werden.
Wiederherstellung: Import eines Kurses, der mit Sicherung z.B. in einer anderen Moodle-Installation erstellt wurde, in den aktuellen Kursraum.
Import: Diese Funktion erlaubt es Trainer/innen, komplette Kursinhalte eines anderen Kurses der gleichen Installation in den neuen Kursraum zu übernehmen. Die Schritte Sicherung und Wiederherstellen werden in einem Vorgang abgewickelt.
Zurücksetzen: ermöglicht Ihnen, die von Teilnehmern eingegebenen Kursinhalte aus dem Raum zu löschen, um den Raum mit anderen Nutzer/innen weiter zu verwenden.
Berichte: zeigt statistische Auswertungen über die Kursnutzung.
Fragen: können hier direkt, unabhängig von Tests eingegeben und später in Tests verwendet werden.
Bewertungsskalen: Übersicht über im Kurs nutzbare Bewertungsskalen, Möglichkeit zur Anlage eigener Bewertungsskalen.
Dateien: Zugriff auf das Datenverzeichnis des Kurses, Option zur Anlage von Unterverzeichnissen und zum Upload von Dateien.
Bewertungen: Ergebnisse der Bewertungen der Teilnehmer/innen aus verschiedenen Lernaktivitäten.
Statistiken: Übersicht über die Aktivitäten der Teilnehmer/innen.
Abmelden aus: erlaubt die Abmeldung aus dem Kurs.
In den Kurseinstellungen legen Sie fest, ob Gäste den Kursraum betreten dürfen. (Diese können alles lesen, aber nichts bearbeiten.)
Version 1.6: Im Kursraum steht Ihnen oben neben dem Bearbeitungsbutton ein zweiter Button „Teilnehmeransicht“ zur Verfügung.
Version 1.7: An Stelle des Buttons „Teilnehmeransicht“ sehen Sie ein Auswahlfeld für verschiedene Rollen. Im Block Administration finden Sie an Stelle der Links „Teilnehmer/innen“ und „Trainer/innen“ den Link „Rollen zuweisen“ und das Trainer/innenforum entfällt.
Version 1.8: In den Eingabefelden sind Pflichtfelder mit Sternchen markiert und es existiert unter dem Texteditor ein Symbol zur Anzeige von Tastatur-Shortcuts. Viele Funktionen aus 1.8 sind in späteren Versionen von 1.7 ebenfalls verfügbar gemacht worden.
Den Kursraum einrichten
Die Gestaltung des Kursraums erlaubt eine ganze Reihe von Festlegungen, die für den Verlauf des Kurses und die Orientierung der Teilnehmer/innen wichtig sind.
Im leeren Kursraum finden Sie zu Beginn drei Spalten. In den schmalen linken und rechten Spalten können Sie verschiedene Blöcke mit Zusatzinformationen und Navigationsmöglichkeiten oder den Kalender anordnen. In der breiten mittleren Spalte befinden sich später die konkreten Lerninhalte des Kurses.
Im Block „Administration“ finden Sie unter „Einstellungen“ die Möglichkeit, Grundeinstellungen für den Kurs vorzunehmen und die Kursausschreibung zu verfassen. Im Folgenden finden Sie Erläuterungen zu den verschiedenen Einstellungsfeldern.
Bereiche: Rubrik, in der der Kurs angezeigt wird (diese Anzeige erscheint nur bei Administratoren oder Kursverwaltern). Meist werden die verschiedenen Kurse in Rubriken verwaltet, um einzelne Kurse leichter zu finden (Z.B. Rubrik: Sprachen, Unterrubrik: Italienisch, Kurs: Italienisch für Kenner).
Vollständiger Name: Vollständige Kursbezeichnung. Wird auf der Kursstartseite angezeigt und im Kursverzeichnis.
Kurzbezeichnung: wird in der Navigationszeile angezeigt und erlaubt einen schnellen Wechsel auf die Kursseite aus einer Lernaktivität.

Kurs-ID-Nummer: dient der Synchronisation mit externen Datenbanken (evtl. vorhandenen Eintrag bitte nicht abändern).
Beschreibung: Kursausschreibungstext.
Format: Legt das Grundformat des Kursraums fest. Wochenformat mit einem Block für jede Kurswoche. Themenformat mit Blöcken für verschiedene Teilthemen oder Kurse, die nicht nach Kurswochen strukturiert werden. Soziales Format stellt ein Forum in den Mittelpunkt des Kursraums.
| Wöchentliches Format | |
| Themenformat |
Anzahl der Wochen/Themen: legt fest, wie viele Blöcke/Wochen im Kursraum angelegt werden. Die Option ist nur im Wochen- und Themenformat relevant.
Kursbeginn: Starttermin für den Kurs
Verborgene Abschnitte: Sie können im Kursraum Kursblöcke oder Lernaktivitäten verbergen. Hier legen Sie fest, ob verborgene Elemente für Teilnehmer/innen völlig unsichtbar oder grau abgeschwächt angezeigt werden. Die abgeschwächte Anzeige kann z.B. im Wochenformat genutzt werden, um Ferienwochen auszublenden. Sie haben im Kursraum die Möglichkeit, die Sichtbarkeit einzelner Abschnitte oder Lernaktivitäten zu definieren.
Anzahl neuer Nachrichten: Legt die Zahl der mit Überschriften angezeigten Nachrichten im Nachrichtenblock fest. Der Nachrichtenblock weist auf Beiträge aus dem Nachrichtenforum der Trainerin hin.
Bewertungen anzeigen: zeigt den Teilnehmer/innen im Block „Administration“ ihre Bewertungen an. In Kursen ohne Benotungen kann diese Option abgeschaltet werden.
Aktivitätenberichte anzeigen: legt fest, ob die Statistik über die letzten Nutzungen des Kursraums für die Teilnehmer/innen sichtbar sind. Alle Aktivitäten im Kursraum werden aufgezeichnet. Dazu gehören Informationen, wer wann was gemacht hat. Diese Informationen können für die Teilnehmer/innen mit dieser Einstellung zugänglich gemacht werden.
Maximale Dateigröße: Legt fest, wie groß maximal Dateien sein können, die in den Kurs geladen werden können. Bei den einzelnen Lernaktivitäten können weitere Beschränkungen vorgenommen werden. Die angezeigte Höchstgröße ergibt sich aus Administrationseinstellungen und Festlegungen in den Servereinstellungen (php.ini-Einstellungen). Hierauf haben Sie als Trainer/in keinen weiteren Einfluss.

Meta-Kurs: Ein Kurs kann als Meta-Kurs eingerichtet werden. Im Meta-Kurs können Teilnehmer/innen aus mehreren Kursen zusammengeführt werden. Ein Beispiel: Sie haben im Unternehmen vier Seminare zum gleichen Thema durchgeführt und wollen nun den Erfahrungsaustausch der Teilnehmer/innen fördern. Definieren Sie dazu einen neuen Kurs als Metakurs und binden Sie in diesen Meta-Kurs die vier Seminare ein. Automatisch sind dadurch alle Teilnehmer/innen aller vier Kurse Mitglied im neuen Meta-Kurs. Die Metakursfunktion steht nur zur Verfügung, so lange keine Teilnehmer/ -innen einzeln im Kurs eingetragen wurden. Selbstverständlich können Sie mit Hilfe der Metakursfunktion auch eine Klasse in mehrere Metakurse eintragen.
Dazu ein Beispiel aus der Schule. Der Klassenlehrer richtet einen Kurs mit allen Schülern der Klasse ein und pflegt die Daten (Zu- und Abgänge). Die Fachlehrer für Englisch, Mathematik und Biologie richten ihren Kursraum als Metakurs ein und wählen den Kursraum des Klassenlehrers aus. Automatisch sind damit alle Schüler der Klasse auch in den Fachräumen eingetragen. Änderungen in der Zusammensetzung der Klasse müssen nur vom Klassenlehrer eingepflegt werden und werden automatisch in allen Fachräumen berücksichtigt.
Die Kursauswahl erfolgt nach der Definition des Kurses als Metakurs unter ‚Einstellungen’ innerhalb des Administrationsblock im dann neu angezeigten Feld „Kursauswahl“.

Standardrolle: mit der ein neuer Nutzer im Kurs eingetragen wird (im Regelfall Teilnehmer/in).
Anmeldeverfahren: Standardverfahren für den Zugang der Teilnehmer/innen zum Kurs.
Einschreibungsmöglichkeit: definiert, ob und in welchem Zeitraum eine Einschreibung möglich ist. Eine Höchstzahl kann nicht festgelegt werden.
Teilnahmedauer: Mit dieser Einstellung legen Sie fest, wie lange die Teilnehmer/innen den Kurs nutzen können, z.B. bei Kursen, in denen jederzeit ein Neubeginn möglich ist. Nach Ablauf der entsprechenden Zeitdauer werden die Teilnehmer/innen automatisch aus dem Kursraum ausgetragen. Die Einstellung „unbegrenzt“ deaktiviert den Modus.
Nachrichten zum Teilnahmeende: legt fest, ob bei einer beschränkten Teilnahmedauer der Teilnehmer kurz vor Ende benachrichtigt wird, dass dieTeilnahmedauer abläuft.
Gruppenmodus: legt fest, wie die Gruppenfunktion für den Kurs eingerichtet wird. „Getrennte Gruppen“ bedeutet, dass die verschiedenen Gruppen für die Teilnehmer/innen untereinander nicht sichtbar sind. „Sichtbare Gruppen“ erlaubt den Mitgliedern einer Gruppe, die Aktivitäten der anderen Gruppen zu beobachten.
Übergreifend: erlaubt, die zuvor gewählte Einstellung für Gruppen standardmäßig auf alle Lernaktivitäten des Kursraums zu übernehmen.
Verfügbarkeit: legt fest, ob Teilnehmer/innen den Kursraum bereits betreten können.
Zugangsschlüssel: den Teilnehmer/innen beim ersten Zutritt zum Kursraum eingeben müssen, um Ihre Zutrittsberechtigung nachzuweisen. Dieser Zugangsschlüssel wird nur einmalig von jedem Teilnehmer benötigt und er kann jederzeit abgeändert werden.

Gastzugang: Die Standard-Einstellung lautet „Gäste nicht erlaubt“. „Zugang für Gäste ohne Schlüssel“ erlaubt jedem den Zugang zum Kursraum. Er wird damit öffentlich einsehbar. Gäste können Einblick nehmen, aber Lernaktivitäten nicht durchführen. Die Einstellung „Gäste zulassen, die einen Schlüssel haben“ erlaubt den Zugang nach Eingabe des Zugangs-Schlüssels.
Gebühren: Diese Einstellung ist für gebührenpflichtige Kurse, wenn der Zugang von der Zahlung der Teilnahmegebühr abhängig ist. Eine Gebührenzahlung über Paypal ist von der Administration einrichtbar.
Festgelegte Sprache: ermöglicht die Auswahl einer Sprache als verbindliche Vorgabe im Kursraum. Alle Bezeichnungen und Menus werden in dieser Sprache angezeigt. Andere Einstellungen der Teilnehmer/innen in deren Profil werden ignoriert. Diese Einstellung eignet sich z.B. für Sprachkurse oder bei internationalen Nutzergruppen, die sich auf eine Arbeitssprache verständigt haben, Moodle verfügt über zwei deutsche Sprachversionen. Die Standardversion „de“ nutzt eine „Sie“Ansprache; die Version „de-du“ nutzt das „Du“ als Ansprache.
Festgelegtes Theme: Wählen Sie hier aus, welche Oberflächengestaltung (Farben) im Kursraum gezeigt werden sollen. Diese Einstellung steht nur zur Verfügung, wenn sie von der Administration freigegeben wurde. Teilnehmerspezifische Themes werden ignoriert, wenn Sie hier ein Theme festlegen.
Formulierung des Ankündigungstextes
Der Ankündigungstext wird unter „Einstellungen“ in der „Beschreibung“ festgelegt. Nutzen Sie auch die Möglichkeiten der Formatierung und der Integration von grafischen Elementen in die Kursbeschreibung.
Der Text ist jederzeit auch für Nicht-Kursteilnehmer/innen sichtbar und kann im Kursraum im Block „Kurszusammenfassung“ angezeigt werden.
In den meisten Fällen ist der Ankündigungstext fertig, bevor der Kursraum angelegt wird. Manchmal wird er auch zu Werbezwecken genutzt. Dann ist es wichtig, dass er informativ ist und den potenziellen Teilnehmer/innen eine Entscheidungshilfe gibt.
Folgende Informationen sind für Teilnehmer/innen wichtig:
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In der Darstellung des Kurses werden auch die Namen der Trainer/innen angezeigt. Dies erlaubt einen Zugriff auf das jeweilige persönliche Profil. Damit können Interessierte sich einen Überblick über die Kompetenzen der Kursleiter/innen verschaffen.
Aufgaben:
Beschreiben Sie wer Sie sind, welche Aufgaben und Funktionen Sie haben, welche Beziehung und Kompetenz Sie im Hinblick auf Ihre Themen haben und was Ihnen bei der Gestaltung der Lernprozesse wichtig ist. Ihr persönliches Profil ist in allen Ihren Kursen sichtbar. Wenn Sie in mehreren Kursen tätig sind, ist es nicht möglich, in jedem Kurs ein anderes Profil einzustellen. Zu den Inhalten jedes einzelnen Kurses können Sie in der Kursbeschreibung, im Nachrichtenforum auf der Kursseite, der Zusammenfassung im ersten Block oder einer gesonderten Arbeitsunterlage weitere Informationen zur Verfügung stellen.
Am oberen Rand des persönlichen Profils befinden sich Reiter (Tabs) für den Zugriff auf die Bearbeitung des Profils, bereits verfasste Forenbeiträge und einen Bericht über Aktivitäten im Kursraum (nur für Trainer/innen sichtbar).
Recherche im Netz:
http://www.zeit.de/2008/51/C-Seitenhieb (Artikel leistungsfähige Schüler)
http://www.focus.de/schule/videos/lerntipps-besser-lernen-mit-sport-und-musik_vid_6377.html
http://www.focus.de/schule/videos/focus-schule-fragt-schueler-was-ist-eine-gute-schule_vid_5692.html
http://www.focus.de/schule/videos/schulkompass-de-die-richtige-schule-fuer-ihr-kind_vid_7220.html
http://www.zeit.de/online/2008/51/schule-diskussion
http://www.bildung-in-deutschland.de/innovationsportal/bildungplus.html?artid=681
http://waldorfschulen-hamburg.de/
http://www.bildung-und-begabung.de/verein/links/einrichtungen.htm
http://www.mk.niedersachsen.de/master/C741827_N890028_L20_D0_I579.html
http://www.stangl.eu/paedagogik/artikel/hochbegabtenfoerderung.shtml
45.100 links zum thema hochbegabtenförderung
2.080 links zum thema förderung von minderbegabten
10.100 disziplinprobleme schule
410.000 schwache schüler
- negative Seiten (aber nicht Sucht) Werbung: da es nicht zu viele Links gibt, bzw. Links, die die KTN gut verstehen, müsste man mit Bildern und Fragen arbeiten:







* Welches Frauen-/ Männerbild wird vermittelt? Was kann passieren, wenn man dem nicht entspricht? (auch Anorexia/ Sexismus…)
* Welcher Lebensstandard wird vermittelt? Wie sieht die Wirklichkeit aus?
* Autos zerstören die Umwelt. Mit der Natur wird für Autos Werbung gemacht. Seht ihr hier einen Widerspruch? Begründe und suche noh mehr Beispiele für „paradoxe Werbung“.
* Rauchen und die große Freiheit?
* Wie arbeiten die global Players, z.B. Coca Cola und Mc Donald´s? (Arbeitsbedingungen, Gesundheit, Müll, Regenwaldvernichtung, Gewerkschaften…)
* Wer wirbt für Sauberkeit/ Haushalt? Chemikalien und lachende Kinder?
Nach der Erarbeitung und Gruppenpräsentation (Referat, Wandzeitung, Gruppenzeitung mit Bildern, Gruppenpuzzle, als TV-Show) könnten kleine Nachrichten dazu geschrieben werden und als Podcast aufgenommen werden. Die anderen Gruppen hören diese Nachrichten dann mit HV-Aufgaben an.
Die Themen für die Nachrichten könnten auch etwas geändert werden:
- Ab dem 1.1. 2009 gibt es nur noch positive Seiten des Internets.
- Ab dem 1.1. 2009 werden keine neuen elektronischen Geräte mehr hergestellt.
- Ab dem 1.1. 2009 ist Werbung weltweit verboten.
- Ab dem 1.1.2009 gibt es keine Videospiele mehr. Die alten müssen abgegeben werden. Dafür gibt es wieder mehr….
Habt ihr Zweifel/ Ideen/ Kommentare?
Elvira
So, habe mich schlau gemacht über Podcasts und mit Hilfe von itune (Juice) auch gleich zwei runtergeladen: einmal die 02 Folge des ENJA Podcasts mit Fy und Frank, in der die Musik von Rabih Abou-Khalil erklingt und besprochen wird. Das ist vielleicht eine ganz gute Methode, Musikliebhaber beim Deutsch lernen zu motivieren. Außerdem habe ich SWR1 Aktuell um 5 heruntergeladen/ abonniert und festgestellt, dass es in Süddeutschland so richtig kalt ist (0-5 Grad) und ich Weihnachten eigentlich lieber zu Hause in der Kälte verbringen würde als im doch recht warmen Amerika. Also nicht nur für fortgeschrittene Lernen sind die Nachrichten interessant, sondern auch für die, die im freiwillig gewählten Exil leben…..
Zudem wollte ich das Podcast vom Deutschlern-net „Guter Umgang-Deutsch lernen….“ abonnieren, aber leider hieß es: Your item is not in the Mexican Store. There you go. Wie das halt wieder funktioniert….. Keine Ahnung!
Unter den Linden ging auch irgendwie nicht. Vielleicht ist mein Computer auch einfach müde…. Beziehungsweise der Computer vom GI. Also idiotensicher war das auch nirgends erklärt mit dem Abonnieren. Hab´s dann nach trial and error herausgefunden. Hat mich aber einige Zeit gekostet. So, nochmal langsam (für mich, für die Zukunft…):
- itune runterladen (wenn man keine Genehmigung hat innerhalb des Instiuts, dann muss man sich an den Administrator wenden).
- oben auf Store klicken und dann auf podcast abonnieren und dann dort die URL eingeben.
- das erscheint dann auf dem „Blatt“ und dann nochmal Doppelklick auf den Link.
Ist das richtig so oder gibt es einen anderen/ einfacheren Weg?
Gut finde ich die podcasts von der Deutschen Welle, die keine Bilder/ Videos haben, die ablenken könnten, wenn man z.B. eine unruhige Klasse hat. Die Texte/ Nachrichten sind auch deutlich gesprochen und nicht zu schnell. Gibt es dazu eigentlich die Transkripte/ Nachrichten zum (Mit)Lesen? Weiß das jemand?
Auch das Podcast Die Stimme des Volkes finde ich gut, weil es da wohl immer interessante Themen gibt und da „original Deutsche“ (die meisten zumindest) auf der Straße gefragt werden, lernt der KTN gleich auch etwas über das Land kennen und bekommt einen Eindruck von „uns“. Einer meiner A1-Schüler will just im Januar für länger nach Deutschland und dem werde ich zur Vorbereitung diese ganzen Links empfehlen!
Im Unterricht kann man verschieden Podcasts mit Vorentlastungsaufgaben, Aufgaben während des Hörens/ Sehens und Nachbereitungsaufgaben einsetzen. Der Vorteil ist, dass sich die KTN die Nachrichten noch einmal zu Hause anhören können und damit arbeiten können. Im Gegensatz zu Cds sind Postcasts halt auch immer aktuell und daher interessanter als altes Material.
Wenn ich mal ne höhere Gruppe habe (ab Januar), dann setze ich bestimmt Podcasts ein! Vielleicht habt ihr schon Erfahrungen damit und könnt mir ein paar Tipps geben! Danke!
Habe den Begriff schon öfter gehört, konnte mir aber nur schwer etwas darunter vorstellen. Mit der Seite von Reinhhard Donath ist jetzt Vieles klar geworden. Nur, dass es schon ein mp4- Format gibt, hat mich erschreckt, denn mir scheint, dass, wenn man nicht viel Zeit vor dem Computer und mit Technik zubringt, man ganz schnell „veraltet“. Auf der einen Seite gibt es dank der Technik natürlich tolle Unterrichtsstunden. Auf der anderen Seite frage ich mich, wohin das Ganze führen soll, wenn man mal den Technikmüllberg anschaut, der von Kindern in Dritten Welt Ländern abgetragen wird und langsam die Erde verseucht….
Aber ich möchte natürlich schon lernen, wie man Podcasts einsetzen/ herstellen kann, denn hier am GI-Mexiko gibt es bereits in jedem (!) Klassenzimmer eine e-Tafel!
Meine Erfahrungen mit audio-visuellen Materialien sind sehr positiv. Erstens werden zwei Lernkanäle angesprochen und die Aufmerksamkeit der Gruppe ist fokusiert. Bei didaktisiertem Material wie studio b und Schritte bekommen die Schüler auch einen Eindruck von Deutschland und dem Leben dort. Es ist also, wenn man es nicht als Stundenkiller oder Berieselung einsetzt, ein gutes Medium, den KTN Deutsch zu vermitteln. Das heißt, dass die KTN natürlich Aufgaben dazu bekommen.
Der Film, den ich ausgesucht habe zum Didaktisieren ist der mit dem Prädikat besonders wertvoll ausgestattete Film Out of Rosenheim (1987) mit den Schauspielerinnen Marianne Sägebrecht und CCH Pounder. Zuerst eine kleine Zusammenfassung für die, die den Film nicht kennen:
Nach einem handfesten Krach mit ihrem Mann steht Jasmin Münchgstettner, Geschäftsfrau aus Rosenheim, plötzlich allein in der Wüste, irgendwo zwischen Disneyland und Las Vegas. Im heruntergekommenen Motel „Bagdad Cafe“ quartiert sie sich ein. Hier herrscht Brenda, eine ewig zeternde Farbige, die unter Dauerstress steht. Sie begegnet der seltsamen Fremden im Lodenkostüm zunächst mit unverhohenem Misstrauen. Das ändert sich jedoch schlagartig, als Jasmin beginnt, mit deutscher Gründlichkeit den abgewirtschafteten Laden wieder auf Vordermann zu bringen….

Niveau: ab Ende B2. –> KTN kennen den Film nicht.
Zur Einstimmung:
Die KTN spekulieren über den Titel Out of Rosenheim und entwerfen eine kurze Geschichte dazu. Sie sollen auch Rosenheim auf der Landkarte suchen und einen Wortigel zu Bayern entwerfen, der während/ nach dem Schauen ergänzt werden kann. (z.B. mit den Begriffen aus dem Film: Lederhosen, starker Kaffee, Wadenwärmer, Volksmusik).
Ein anderer Einstieg könnte sein, dass man die erste Szene vorspielt und auf Grund der Musik raten lässt, woher das Ehepaar kommt (Deutschland) und aus welcher Region (Bayern). Das wiederum könnte zu der Erarbeitung des Themas „Deutsche im Urlaub“ führen. Dazu gab es vor ca. einem Jahr Karrikaturen des GIs, weiß aber nicht mehr, wo der Link zu finden ist. Anschließend könnten die KTN wieder Vermutungen anstellen, worum es in dem Film geht/ wo der Film spielt.
Man könnte auch die Hauptpersonen und das Café aus dem Internet runterladen, auf Kärtchen kleben und die KTN dazu eine Geschichte schreiben lassen.
Während des Schauens bzw. nach einzelnen Filmsequenzen:
Nach der Szene, in der sich das Ehepaar streitet, könnten die KTN die beiden und die Beziehung charakterisieren und passende Adjektive um die Personen (auf einem Arbeitsblatt) schreiben. Frage danach: Wie geht der Film weiter? mündlich beantworten lassen oder auch schriftlich.
Den Film könnte man anhalten, wenn die Bayerin ihren Koffer nimmt. Dann könnte man Koffer packen spielen, zum Thema Reisen ein Partnerinterview machen, und dann auf die metaphorische Ebene gehen. Koffer packen. Was heißt das für eine Beziehung, das Leben (Neuanfang, weg von alten Schienen). Dazu könnten dann sie ein Elfchen schreiben.
Die bayrischen Sätze, die im Film vorkommen, könnten die KTN auf Hochdeutsch übersetzen. Mit Hilfe des bayerischen Lexikons. Das könnte natürlich auch zu anderen deutschen Dialekten führen! Besonders Badisch ist schön!
Die KTN könnten aus dem Kontext folgende „Sprichwörter“ erklären:
* Geht auf´s Haus. * Das kannst du dir sparen. * Keine Träne nachweinen. * Auf den Arm nehmen.
Wenn eine Szene im Café spielt, kann man den Film anhalten und die KTN das Café beschreiben lassen. Oder man verteilt die verschiedenen Rollen und lässt sie eine Szene nachspielen oder weiterspielen. Man könnte die KTN auch dazu auffordern, sich selbst in das nachgespielte Filmgeschehen als Charakter einzubringen. Z.B. als Mexikaner, der gerade in den Staaten angekommen ist und Arbeit sucht.
Auf der inhaltlichen Ebene könnten die KTN die beiden Protagonistinnen (Jasmin und Brenda) vergleichen in Bezug auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Danach könnte die Entwicklung ihrer Beziehung herausgearbeitet werden mit einem Vergleich früher – jetzt oder anhand einer Entwicklungskurve, die dann versprachlicht wird. Natürlich kommt hier auch die Ironie zur Geltung.
Bis zum Eintreffen des Polizisten könnten die KTN eine Zusammenfassung schreiben und mündlich Vermutungen anstellen, wie sich die Handlung entwickelt.
Von der „Großfamilie“ kann ein Bild angefertigt werden und die KTN beschreiben die einzelnen Charaktere und raten, was sie von Beruf sind bzw. waren und wie sie in Beziehung zueinander stehen.
In Kleingruppen oder Partnerarbeit könnten die KTN verschiedene Fragen/ Aufgaben bearbeiten und danach der Gruppe präsentieren:
- Ab wann verändert sich das Klavierspiel von Brendas Sohn, wie und warum?
- Was sieht der „Indianer“ in Jasmin? Welche „Erscheinung“ hat er?
- Wofür steht die Kaffeekanne? Welche Rolle spielt sie in dem Geschehen?
- Wie ist die Mutter – Tochter Beziehung?
- Warum will die Tättowiererin weg?
- Was funken sich die LKW-Fahrer zu?
- Warum kommt Jasmin zurück?
- Was ist typisch deutsch an Jasmin?
- Beschreibe das Café, wie es am Anfang war und wie es zum Schluss ist.
- Beschreibe die Veränderung der einzelnen Personen.
- Warum könnte man die Filmhandlung Märchen nennen?
Zum Abschluss:
Die KTN schreiben eine Kritik zu dem Film oder eine Zusammenfassung oder die eigene Meinung. Sie könnten auch über einen Schauspieler recherchieren und der Gruppe präsentieren.
Außerdem könnten sie eine Zusammenfassung von ihrem eigenen Lieblingsfilm schreiben, diese vorlesen und die andern KTN raten lassen, um welchen Film es sich handelt.
Über Anregungen von euch würde ich mich freuen!
